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Vorwort - Solid State Tesla Coil - 12V


Man stößt immer wieder bei verschiedenen Anwendungen auf Hochspannung. Dies war dann der entscheidende Punkt zum Bau einer eigenen Tesla Spule. Ausgangsspannung und Stromstärke waren nun die nächste Frage. Viel davon ist wohl auch besser aber auch mit einigen Risiken verbunden. Es ist nicht abzustreiten, dass 2 Meter lange Funkenentladungen sehr spektakulär aussehen. Dazu braucht man natürlich auch die entsprechenden Räumlichkeiten und da scheitert es bei mir. Außerdem kann es lebensgefährlich werden. So entschloß ich mich zum Bau einer Mini-Tesla-Spule, die mit nur 12-18V betrieben wird und somit nicht lebensgefährlich ist, solange man die Wechselspanung nicht gleichrichtet und womöglich über eine Leidener Flasche noch siebt. So ging ich an die Errichtung einer SSTC.
Unter der Abkürzung SSTC (Solid State Tesla Coil) bezeichnet man eine Teslaspule, die mit einer festen Frequenz angeregt wird, die der Resonanzfrequenz ihres Sekundärschwingkreises entspricht.



Nikola Tesla *1856 +1943

Die nach ihm benannte und weit verbreitete TESLA-SPULE.


Buchempfehlung, erhältlich bei Amazon (durch anklicken gelangt man direkt zu Amazon)

Für alle engagierten Bastler einige interessante Buchtipps rund um das Thema Nikola Tesla.


Die Ansteuerung der SSTC (Platine und Schaltplan der SSTC)

Die fertig geätzte Platine und die Positiv-Filmvorlage.
Den Schaltplan und das Layout für die Ansteuerung der SSTC habe ich von dieser Website:
http://skory.gylcomp.hu/tesla/mini_tesla.html

Erstaunlicher Weise hat es alles auf Anhieb funktioniert und ich habe auch noch keine Bauteile (Mosfets) geschrottet. Es scheint eine sehr solide Schaltung zu sein die nichts so schnell umhauen kann.
Und hier gibt es das Layout im Maßstab 1:1 als PDF-File Klick!   (von mir etwas angepasst)


 
 
Die fertig bestückte Platine der Ansteuerung für die SSTC und im geöffnetten Gehäuse. Rechts befindet sich der Schalter für die Abstimmung des Sekundärschwingkreises, so lässt sich die Tela-Coil mit und ohne Toroid (Top-Load) betreiben.
Das fertige Gerät zur Ansteuerung der Solid State Tesla Coil:
Links der Power-Anschluß für 12V Gleichspannung max. 5A. Es fließen so ca. 0,7 bis 4A je nach eingestellter Taktfrequenz (Poti). Mit der Taktfrequenz stellt man die Anzahl der Funken pro Sekunde ein. Dies geschieht durch Amplitudenmodulation.
 
Das fertige Gerät zur Ansteuerung der Solid State Tesla Coil nur von hinten:
Nun die Ansicht von der Rückseite mit dem überdiemensionierten Kühlkörper (Der Kühlkörper wird nur leicht warm im Betrieb). Die hinausführenden Kabel links dienen dem Anschluß der Primärwicklung der SSTC. Es sind drei Stecker, dass ist auf dem Foto leider schwer erkennbar.




Die Sekundär-Spule der Tesla Coil

 
Meine Wickelvorrichtung:
Als Spulenkörper fand ein PVC-Abflußrohr mit einem Durchmesser von 75mm Verwendung. Der Draht (CuL) hat eine Stärke von 0,15mm und ist mit 1400 Windungen versehen. Das ergibt eine Spulenlänge von 210mm. Das Verhältnis Durchmesser zu Länge ist somit fast der Idealwert von 1:3.
Die weißen Streifen auf dem PVC-Rohr ist ein doppelseitiges Klebeband zum fixieren des Drahtes.

Und nach 3-4 Stunden hat man das Wickeln der Spule auch schon geschafft :-)
 
Die fertig aufgebaute Tesla-Spule:
Mit einer Eigenresonanz von 235KHz bei montiertem Toroid und 335KHz ohne Toroid.
Damit ergeben sich für den Schwingkreis: 33µH mit 20nF bei Toroid und 33µH mit 10nF ohne Toroid. Also habe ich zwei Kondensatoren von je 10nF verwendet, die über ein Schalter parallel geschaltet werden.
Somit kann die Tesla-Spule mit oder ohne Toroid betrieben werden.
Die Primärwicklung besteht aus zwei gegenläufigen Windungen (Durchmesser 3mm Cu) und ist natürlich höhenverstellbar. Es ist immer nur eine Windung im Einsatz. Die Rechtsläufige und anschließend die Linksläufige, immer im Wechsel. Somit lässt sich die Betriebspannung von 12V effektiver nutzen. Das würde einer Amplidude von 24V entsprechen.
 
Das Anschlusspannel der SSTC mit dem gravierten Konterfei des Erfinders Nikola Tesla.




Die Tesla Spule im Einsatz (Hochspannung)

 
Die Hochspannungsspule mit der Ansteuerung:
Betrieben wird die Spule über einen 12V Bleigelakku. Im besten Fall erhalte ich einen komplett durchgezogenen Blitz von 10cm. Wenn man davon ausgehen kann: Ein Millimeter entsprechen 1000V, dann kommt man auf satte 100.000 Volt Ausgangsspannung.
 
Bei längerer Belichtungszeit der Kamera entstehen tolle Effekte. Überhaupt sehen die Fotos besser aus als in der Realität, da mehr Blitze auf dem Foto zu sehen sind.
Blitzentladungen auf dem Toroid.
 
Ein paar Sekunden belichtet und mit einem geerdeten Draht schnell Funken hin und her gezogen. Dadurch enstehen tolle Fotos die in der Realität so nicht zu machen sind.
 
Wunderschön. Blitz-Entladungen an einem verdrillten Kupferdraht.
 
Weil es so schön ist - gleich nochmal.
 
Besonders nette Effekte lassen sich an Kunststoffoberflächen generieren. Hier bahnt sich der Funken auf der Oberfläche seinen Weg. Dadurch lassen sich auch längere Blitzentladungen erzeugen.
 
SSTC: Oben mit dem geerdeten Draht hin und her gezogen und bei längerer Belichtungszeit ergeben auch tolle Effekte.
 
Stresstest einer CPU. Ansonsten werden die CPU´s mit 3,3V betrieben.
 
Der ist wohl jetzt hinüber. Einige Opfer müssen schon sein!
 
Koronaentladung an einer Spitze die auf der Tesla-Spule sitzt.
 
Scheiben von einer alten Festplatte haben einen neuen Einsatz gefunden. Hier die Tesla-Spule ohne Toroid.
 
Nur eine Scheibe sieht auch spektakulär aus..
 
Hier mal ein Draht (D0,22mm) gegen eine verchromte Stahlkugel. Die Stahlkugel sitzt auf der Tesla Spule und hat einen Durchmesser von 300mm.
 
Den Toroid mal isoliert aufgesetzt und nicht geerdet. Irgendie zieht es die Elektronen zum Top-Load.
 
Grafikkarten: Test der Extraklasse!
 
Die gute alte Edison-Birne ist auch als Plasmaball zu gebrauchen.
 
Plasmakugel: Eine Glühbirne auf der Tesla Coil ergibt diesen schönen Effekt.
 
Und alles leuchtet, wenn es nur in die Nähe der Tesla Spule kommt. Die Idee von Nikola Tesla der drahtlosen Energieübertragung.




Mr. 1.000.000 Volt (Coolman auf der SSTC)

 
Sprühentladung (Koronaentladung) in die Luft.
 
Eine Energiesparlampe oder Leuchtstoffröhre beginnen bereits aus, ca. 1 Meter Entfernung zur Hochspannungsspule, zu leuchten. Hier sieht man die hohe Feldstärke.
Leuchtet auch nicht heller.
 
Angeber!
 
Ein Schutzbügel :-) Das Prinzip des Faradayschen Käfig´s
 
Elektronendusche auf der SSTC



Video der SSTC     Mein Kanal bei YouTube

 




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Kommentare & Fragen (76)


  • zeno schrieb am 31.01.2016, 12.59 Uhr

    wo kann man diese spule kaufen?


  • Peter Meier schrieb am 20.09.2014, 20.02 Uhr

    Sehr schön gebaut, aber habe ich das richtig verstanden: Der ganze Toroid ist aus dem Vollen gedreht, massiv aus Alu ?


  • chnatter schrieb am 02.08.2014, 22.33 Uhr

    bravo
    in allen Details eine Augenweide - gratuliere

    Wenn du das Teil in der Nacht auf den Gepäckträger montierst, kannst du evtl. für veloblitz.ch einen Spot drehen :-)

    sehr schöne Arbeit - Hut Ab

    gruss aus der Schweiz


  • Jannik schrieb am 02.08.2014, 19.42 Uhr

    Hallo,
    ich wollte fragen ob die Teslaspule auch zu verkaufen gibt? Oder ob Sie mir die gleich Teslaspule bauen könnten da ich eine brauche für meine Ausbildung als Vorzeige Objekt brauche. Ich würde so viel zahlen wie die Dinge gekostet haben + 1,50€-2,00 € für die Stunde.


  • Maurice schrieb am 17.04.2014, 21.21 Uhr

    Hallo,
    Hätt mal ne Frage:
    Gibts von deinem Layout für die Platine auch nen Bestückungsplan, weil du hast ja ein paar Dinge von der Website http://skory.gylcomp.hu/tesla/mini_tesla.html geändert ....
    LG
    Maurice


  • Andi schrieb am 19.10.2013, 17.12 Uhr

    Kurze frage T3 BD242C 3 A ist bei mir immer
    nach Kurzer zeit defekt denke mal der ist zu Klein
    würde ein BD 244C besser sein ? bitte um Antwort


  • Kaive Cosmus schrieb am 18.10.2013, 18.23 Uhr

    Hallo ich suche nun schon seit einer stunde nach einer Stückliste für diese Teslaspule ich kann leider kein ungarisch und in der deutschen version von skori finde ich keine Stückliste
    Ich würde gerne auch so einn schönes teil mein eigen nennen könne naber ohne stückliste geht das leider nicht :/


  • Michael schrieb am 05.07.2013, 19.51 Uhr

    I forgot!
    How do you calculate the KHz of L2?
    Which is the value of capacitor in L2?
    What i need to determinate C4 and L4?The big coil or L2?
    Thanks again :)


  • Michael schrieb am 05.07.2013, 16.14 Uhr

    Hi!
    How do you calculate the KHz of the big coil?
    Which is the value of capacitor in the big coil?
    Thanks :)


  • Hans schrieb am 08.06.2013, 16.55 Uhr

    Muss man bei der Sek.Spule unbedingt 0,1mm Draht nehmen oder geht auch 0,2mm?
    Welchen durchmesser hat der draht der Primärspule?

    LG
    Hans


  • Raphael schrieb am 29.03.2013, 12.42 Uhr

    Oder ist der l4/c4 schwingkreis da, um auf die nötige frequenz zu kommen


  • Raphael schrieb am 29.03.2013, 12.35 Uhr

    Hallo

    Ich hab noch ne frage zu L4/C4
    Wenn ich L4 über verschiedene rechner im internet rechne komme ich auf etwa 45000µH, nach deinen angabe sollten es aber etwa 33µH sein
    Wo liegt der fehler ?
    Aussendurchmesser 75mm
    1400 windungen
    Drahtdurchmesser 0.15


  • Dino schrieb am 09.03.2013, 19.40 Uhr

    WOW! - war auch mein erster Gedanke zu diesem Projekt. Ich bin doch sehr beeindruckt von der professionellen Umsetzung.

    Ich denke, die Schaltung hinreichend gut verstanden zu haben, allerdings ist mir eine Sache noch nicht ganz einleuchtend:
    Welche Funktion hat der Resonanzkreis C4/L4 eigentlich? Es ist offensichtlich, dass er auf die Resonanz der Teslaspule abgestimmt sein muss, weil die T1/2 nur dann angesteuert werden. Aber warum ergibt sich daraus ein Vorteil gegenüber der alleinigen Erdung über R5/TR1?
    In den ersten zwei Varianten seiner Schaltung hat der Autor auf C4/L4 verzichtet.

    Da mein ungarisch besonders schlecht ist, stelle ich diese Frage einfach mal hier...

    Vielen Dank für die gelungene Präsentation der Projekte und einen Gruß aus Niedersachsen,
    Dino

    Antwort: Ich finde die Schaltungen schon sehr ausgeklügelt und kann sie nicht genau analysieren, im groben Zügen verstehe ich die Schaltung schon aber selbst auf so etwas zu kommen ist schon ein ganz anderes Kaliber.
    Ich denke das die vorherigen Schaltungen der Tesla-Coil gut funktionieren jedoch nicht das Optimum herausholen. Mit dem L/C Glied wird die Schwingung genau in Resonanz betrieben, bei den anderen Schaltungen kann sie auch etwas daneben liegen was nicht ein Maximum an Funkenlänge (Spannungsdifferenz) bringen würde. Wenn etwas in Resonanz schwingt ist die Amplitude am größten.
    Ich hoffe, es richtig verstanden und erklärt zu haben.


  • Wladi schrieb am 07.01.2013, 14.55 Uhr

    Hallo,

    Deine Teslaspule ist dir wirklich gelungen.

    Nun meine Frage?
    Könntest du mir bitte sagen ob 100g (609 meter) Kupferlackdraht für die gleiche Teslaspule wie du sie hast ausreicht.

    Danke im Vorraus

    Lg Wladi

    Antwort: Also das kann man ausrechnen. Durchmesser des Spulenkörpers ist 75mm, Wicklungen 1400.

    Also 3,1415*75*1400=329867mm und durch 1000, dann haben wir das Ergebnis in Meter = 329,8

    Es reicht eine Rolle mit 609 Metern.


  • Peng schrieb am 04.11.2012, 13.02 Uhr

    hello, i build already but the result is not good because when i try to light up fluoroscent bulb near the tesla coil it when to blinking state. it not fully bright. why?


    Answer: It's difficult for me to understand. Can you send me a picture?


  • Philipp schrieb am 15.10.2012, 21.38 Uhr

    Hallo,
    hättest du auch eine Eagle Board Datei von deiner Schaltung?
    ich würde mich um eine Antwort an Philipp.Dommershausen@t-online.de freuen.
    MfG Philipp

    Antwort: Nein, habe ich leider nicht. Als Vorlage für mein Layout diente das Image von der ungarischen Website. Diese habe ich dann in Corel nachgezeichnet und daraus entstand die PDF, die es ja hier zum download gibt.


  • tommy schrieb am 13.09.2012, 10.09 Uhr

    hallo welchen schaltplan hast du genau genommen aus der verlinkten seite.

    Antwort: Den Schaltplan wo auch das Platinen-Layout dabei ist.


  • Daniel schrieb am 02.09.2012, 20.49 Uhr

    Hi, bin durch Zufall auf deine Seite gestossen - einfach Klasse deine Projekte!
    So, und nun meine blöde Frage: (ich weiß, die gibt es eigentlich nicht, aber...)
    Schon mal versucht, die Frequenz an der Spule so zu verändern, daß du mit den Funken Musik machst? (So ähnlich, wie in dem Film "Duell der Magier"...)

    Antwort: Die Idee dazu hatte ich schon aber bis heute noch nicht umgesetzt. Ich denke es sollte aber funktionieren (sehr beschränkt).


  • Teslawiki schrieb am 19.07.2012, 17.00 Uhr

    Kannst du mir eine gute Website mit dem Bauplan dieser Spule sagen? Danke schon mal im voraus. Übrigens der Aufbau ist echt super!

    Antwort: Manchmal muss ich mich schon über die Fragestellungen wundern. Alles was hier auf der Seite gezeigt wird reicht locker für einen Nachbau der Teslaspule und eine andere Seite darüber kenne ich nicht.


  • Kajakfan schrieb am 09.07.2012, 19.15 Uhr

    Einfach grandios, das ist der absolute Hammer.
    Bin einfach nur begeistert.
    1000 %


  • Pascal schrieb am 01.06.2012, 00.35 Uhr

    Hallo,
    Ich habe mir die SSTC auch nach gebaut. Jetzt habe ich allerdings noch eine Frage:
    Gehört das untere Ende der Sekundärspule geerdet, oder wird es einfach mit den Minuspol der Versorgung verbunden

    Mfg
    Pascal

    Antwort: Also, es wird wie im Schaltplan beschrieben, die Sekundärspule, an L4,C4 und R5 angeschlossen. Das ist unbedingt notwendig da sonst die Spule nicht schwingen wird. Erst durch die Rückkopplung der Sekundärspule kann synchron die Primärspule befeuert werden.
    Zusätzlich habe ich den Minuspol der Schaltung geerdet.


  • Thomas schrieb am 30.05.2012, 20.56 Uhr

    Habe eine frage an dich diesen generator das eingangs gäret wo kann man sich so eines besorgen odr hast du dir das selbst gebaut
    Antwort wenn möglich an meine mail adresse wäre sehr interessiert daran
    thomas@wittlinplus.ch


  • Thomas schrieb am 30.05.2012, 20.43 Uhr

    Habe eine frage an dich diesen generator das eingangs gäret wo kann man sich so eines besorgen odr hast du dir das selbst gebaut
    Antwort wenn möglich an meine mail adresse wäre sehr interessiert daran
    thomas@wittlinplus.ch

    Antwort: Das Gerät, zur Ansteuerung der Tesla-Spule, habe ich selber gebaut. So bleibt dir nur der Nachbau.


  • Tobi schrieb am 17.05.2012, 23.05 Uhr

    Einfach super tolle Projekte, die du da verwirklicht hast! Ich hatte mir vor Jahren auch mal einen Teslagenerator gebaut (jedoch keinen Solid-State), alle Testläufe bisher leider ohne Erfolg. Deshalb meinen Absoluten Respekt!! Werde mich jetzt erst mal an anderen Projekten deiner grandiosen HP versuchen.

    Weiter so!!!!


  • Little schrieb am 02.04.2012, 14.23 Uhr

    Can anyone list all parts in English, please?

    E-mail : jarungphattanan@hotmail.com


  • Peng schrieb am 07.03.2012, 14.13 Uhr

    can u tell me how to build TR1?
    how the construction and material used?

    Answer: Of curse, you take a ring ferrit core and winding two coils. One with 15 Windings and the other with 30 windings at the ratio of 1 to 2.


  • Peng schrieb am 20.02.2012, 06.46 Uhr

    what type of capacitor and inductor should i use for C4 & L4?
    for L4, should i use fixed inductor component or should i make one myself and calculate the inductance?

    Answer: Hello, I used a MPF (metalized polyester film capacitor) for C4 and for L4 I have used a inductor looks like a resistor. You can make yourself a air core inductor but the size is very big or you take a Ferrite-core but the calculate is very difficult. I bought a lot of types from inductors and try for the best combination between inductor and capacitor.


  • Peng schrieb am 19.02.2012, 01.47 Uhr

    hi
    nice tesla coil.
    i have read through this page and also the schematic circuit that u link above and still did not understand the component of C4 & L4.
    could u please tell me what is the component and how to connect it into the circuit?

    Answer: The component C4 & L4 are a resonant circuit and must be tuned to these specific frequency. The specific frequency is the resonant frequency from your tesla coil. It can be taken with a frequency generator and the result can be measured directly using an oscilloscope. Turn on and tune the frequency generator and watch your oscilloscope. On the resonant frequency from your coil you will get a high output (maximum) of the oscilloscope. Now read the frequency this is your resonant. And now you can calculate your resonant circuit C4 & L4.



    To connect into the circuit? I have only the L4 on the circuit. C4 is outside under the circuit. I have also a switch to select two capacitors, so i can run my coil with or without my topload (different frequencies).


  • wuan schrieb am 08.01.2012, 07.06 Uhr

    how can i buy one of them. my dbigvision@gmail.com

    Answer: Everything here is not for sale.


  • mr.utzenbichl schrieb am 21.10.2011, 14.04 Uhr

    Ich werd mir deine Antwort demnächst mal zu gemüte führen bis dahin:
    - durch meine verrückten modifikationen hatte ich ja schonmal nen 4cm output geschafft (vor umbau auf platine). Auf die Größe des Output hab ich den schwingkreis abgestimmt. Die primärspule is verdrillt, weil das skory auch immer so macht.
    Bevor ich mich das nächste mal melde möchte ich dir noch meinen dank aussprechen, anfangs dachte ich du hältst mich mehr für spinner als für nen teslafreak. Aber du zeigst wahre hilfsbereitschaft!


  • mr.utzenbichl schrieb am 20.10.2011, 22.34 Uhr

    Danke für die letzte Antwort.
    -sek: 8cm * 45cm; ca. 1400wdg. mit 0,22mm
    -tantalkond. von 0,1-3,3nf parallel mit dipschalter
    -NE555 frequ. (inkl.T4) haben sich noch nie ausgewirkt immer 0A o. 8A
    Das mit dem Übertrager könnt ich mal ausprobieren und evtl., was ich aber nicht glaube, sind die leitungen wirklich zu lang, allerdings war LC4 und der rest mal gemeinsam auf 1 Platine.
    Hier das Chaos:




















    Antwort: Das wäre doch gelacht, wenn wir deine SSTC nicht zum laufen bringen würden.
    Zuerst mal: Die Schaltung funktioniert so wie sie abgebildet ist. Bei mir klappt es ja auch ohne irgendwelche Änderungen.
    Ich habe mir die Bilder angeschaut und vermute, dass die Abstimmung nicht stimmt. L4 ist sehr groß im Verhältnis zu den Kondensatoren. Anhand vom Aufbau der Tesla-Spule denke ich, dass die Resonanz der Spule höher ist als es dein Schwingkreis hergibt. Ich habe auch noch nicht verstanden wie du experimentell die Resonanz der Sekundärspule ermittelt hast. Das ist ein sehr wichter Punkt. Ohne richtig eingestellten Schwingkreis ist der Output gleich Null.
    Auch lange Leitungen an einem Schwingkreis sind die ersten Fehlerquellen. Gerade bei starken Feldstärken die sogar Leuchtstofflampen zum leuchten bringen.
    Also die Kombination von L4 und C4 ermitteln (berechnen) und direkt an die Platine. Auch ein gesundes Verhältnis von L4 und C4 ist einzuhalten, so bringt es nichts eine fette Spule mit ein Pico-Farad zu paaren oder anders rum einen dicken Kondensator mit einer Spulenwicklung. Es gibt doch die Drosseln zu kaufen die eine Bauform von einem Widerstand haben. Damit hatte ich die besten Ergebnisse. Auch eine Luftspule brachte gute Ergebnisse die war jedoch so groß wie die Deinige aber ohne Ferritkern.
    Warum ist deine Primärspule verdrillt? Da bekomme ich immer ein merkwürdiges Bauchgefühl. Immerhin stellt dies auch eine zusätzliche Spule dar.
    Also alles auf Originalzustand zurückbauen und überprüfen ob der NE555 auch pulst. Wenn du kein Oszilloskop hast dann mit einem über einen Widerstand gelöteten Lautsprecher.
    Funktioniert der angefressene Kondensator noch? Der liefert den Mega-Strom für die Primärseite und ist unabkömmlich. Je höher der Strom desto höher der Output. Deswegen auch die dicken Querschnitte auf Seiten der Primärspule. Hier auch kurze Leitungen verwenden.
    Auf dem Foto zu erkennen: wo geht das untere Ende der Sekundärspule noch hin?
    Der Abstand von Primär und Sekundär ist sehr weit. Auch die Primärspule bitte höher setzen. In das untere drittel der Sekundärspule.
    Eins noch: Nie aufgeben - man wächst mit seinen Aufgaben!


  • mr.utzenbichl schrieb am 15.10.2011, 18.25 Uhr

    Ich habe die 5 Ampere Sicherung entfernt. Die Mosfets waren nicht defekt, bei der aller ersten Inbetriebnahme (Originalzustand) flossen nämlich auch 8A. C4 ist bei mir regelbar -> die reso passt (experimentell ermittelt durch den Output den ich nach den Modifikationen bekam). Die Fets sind isoliert.
    Dasselbe Problem http://forum.mosfetkiller.de/viewtopic.php?f=32&t=16582
    Ich hab mich vertan! Nicht nach entfernen von T3 ( tut mir leid, das wäre wirklich leichtsinnig) sondern nach entfernen von T4 ist wenigstens bisschen was rausgekommen.

    Antwort: Mich wundert es warum der Strom bei dir so hoch war (8 Ampere). Eventuell die Puls-Frequenz vom NE555 reduzieren, das hat keinen Einfluss auf den Output (Spannung) jedoch auf den Stromfluss. Wenn du jedoch T4 entfernt hast dann ist der Puls sowieso deaktiviert und die Schaltung läuft auf "Dauerfeuer" was den hohen Strom erklären würde.
    Ich habe mir die Bilder unter dem Link angeschaut und nichts fehlerhaftes finden können.
    Du schreibst C4 sei bei dir regelbar, wie hast du das gemacht? Und mit welcher Kapazität? Wie hoch ist die Resonanzfrequenz der Tesla-Spule? Welchen Durchmesser und wie lang? Wie sieht die Primärspule aus? Ist die Spule gegenläufig?
    Es ist auch wichtig wie der Übertrager TR1 angeschlossen ist (abhängig von der Wickelrichtung). Eventuell mal umpolen. Auf dem Foto sieht man, dass TR1 rausgelegt ist. Ich denke so lange Leitungen sind nicht ideal. Auf den Fotos ist auch der Anschluss der Sekundärspule nicht erkennbar.
    Am besten du schickst mir mal ein Foto von deinem Aufbau.




  • mr.utzenbichl schrieb am 14.10.2011, 22.41 Uhr

    Hi,
    Sie will einfach nicht funktionieren! Nach ersetzen des R4 durch einen 47k poti und weglassen von t3 hab ich wenigstens bisschen Output. ca 1/2cm.
    Die Schaltung zieht bei low R4-wert 0A und bei high ca.9A und spuckt nix mehr aus.
    Änderungen an Spannung und Prim. helfen nicht. Liegt´s an meinem 0,22mm Draht?Was andres fällt mir einfach nicht ein.Im ersten prov. Aufbau hab ich sogar 4cm arcs nach VIELEN Modifikationen bekommen. Nach umlöten auf das Layout auf Originalzustand->0

    Antwort: Ich denke mal du hast keinen Zugang zu einem Oszilloskop? Dann hast du bestimmt auch nicht die Resonanzfrequenz der Tesla-Spule ermitteln können. Das wäre aber sehr wichtig um den Schwingkreis bestimmen zu können, erst wenn dieser richtig eingestellt ist wirst du einen Erfolg mit der Tesla-Spule haben.
    Du schreibst was von R4 durch ein Poti ersetzt. Das macht in meinen Augen keinen Sinn. Das entfernen von T3 ist leichtsinnig, denn dieser hat eine Schutzfunktion für die Power-Mosfets T1 und T2. Somit könnten diese auch schon zerschossen sein, was auch den Strom von 9A rechtfertigt. Seltsam das du überhaupt 9A messen kannst da ja die Schaltung mit einer 5A Sicherung geschützt ist.
    Ansonsten ist es schwierig eine Ferndiagnose durchzuführen. Hast du die Transistoren isoliert auf einem Kühlkörper?


  • Daniel schrieb am 13.09.2011, 18.08 Uhr

    So habe meine Teslaspule nun fertig, wollte hier mal ein kleines video posten wie es mir gelungen ist.
    ( hoffe das ist erlaubt )

    http://www.youtube.com/watch?v=e6TW84fsBBg

    läuft momentan nur auf 20V und 2A da mehr mein Labornetzteil nicht mitmacht.
    Also ist noch potenzial nach oben da :D

    Die eigentliche Frage, ist es möglich eine Audiomodulation zu bauen?

    Antwort: Klar ist es erlaubt. Und ein Kompliment an deine saubere Arbeit. Leider sieht man keine Details - aber, wenn du willst, könntest du mir ein paar Fotos zum veröffentlichen schicken. Hast du die selbe Schaltung verwendet wie ich? Dann wären doch 20V etwas zu fett.

    Zu deiner Frage: Audiomodulation via Amplitudenmodulation einer SSTC halte ich schon für möglich. Mit der Einschränkung nur Tonfolgen abspielen zu können. Bin leider nie dazu gekommen es auszuprobieren. Sollte es dir gelingen - gib mir bitte Bescheid.


  • felix schrieb am 31.08.2011, 20.05 Uhr

    Wieviel Strom zieht die Schaltung? Mehr als 2A?

    Antwort: Das hängt sehr stark von der eingestellten Taktfrequenz, also die über das Potentiometer eingestellt wird, ab. Es geht los bei knapp einem Ampere und wird nach oben durch die 5A Sicherung begrenzt. Ein höherer Strom bedeutet nicht gleich mehr Ausgangsspannung, sondern ein erhöhtes Blitzaufkommen.


  • felix schrieb am 30.08.2011, 16.14 Uhr

    Also ich würde sagen die Liste ist falsch.

    Wenn man allein die ersten beiden Widerstände anschaut, sollten die 200ohm und 1kohm sein.

    In der Liste führt der Link zu einem 180ohm und einem 100kohm Widerstand.

    Antwort: Tja da war der Leon wohl nicht gewissenhaft. Am besten man nimmt die Liste von der Skori-Seite. Dort steht alles drinnen und man kann sie Schritt für Schritt abarbeiten bzw. bestellen.


  • felix schrieb am 28.08.2011, 19.42 Uhr

    nur nochmal zur sicherheit, ist die liste die leon gepostet hat soweit richtig was die bautteile betrifft? lötkolben und den Platinenätz - schnickschnack hab ich hier.


  • Manuel schrieb am 21.08.2011, 00.12 Uhr

    - Wo befindet sich bei dir Jumper2 auf deiner Platine, den kann ich nicht sehen. Im Layout von Skori steht K2/P1. P1 benötigt aber 3 PINs, wo wird dann Jumper2 gelötet?

    Antwort: P1 (Poti) hat 3 Pins und geht an K2/P1, dort könnte man Jumper 2 (K2) auch ans Poti löten (ist eigentlich Blödsinn). Ich habe nur K1 auf der Platine und der ist auch noch offen.

    - Die roten Linien im Layout von Skori sind ja Drahtbrücken. Ich kann bei dir nicht alle Drahtbrücken sehen, hast du einige auf der anderen Seite gelötet?

    Antwort: Auf den Foto sieht man die unisolierten Silberdrahtbrücken (Bestückungsseite). Unter dem IC sieht man natürlich nichts.

    - Wo genau werden TR1(selber gewickelt), C4 und L4(HF-Drosselspule) gelötet? Ich kann das auf dem Layout nicht genau erkennen.

    Antwort: L4 ist auf der Platine und C4 (das kleine rote Teil) vor die Platine gelötet.

    - Wo hast du den zusätzlichen Kondensator(+Schalter) zum Betreiben der Spule mit und ohne Toroid gelötet?

    Antwort: Der zweite Kondensator (parallel zum Schalter) ist unter der Platine.

    - Der zusätzliche Kondensator sollte doch parallel zu C4 sein, oder?

    Antwort: Richtig

    - Dein Spulenkörper(Sekundärspule) hat an beiden Enden Aluminiumwicklungen. Wozu dienen diese (Abschirmung)? Wie hast du die Spulenenden befestigt und wo?

    Antwort: Das ist selbstklebende Aluminium-Folie und diese dient dazu, dass sich die Sekundärspule nicht aufwickelt und als Kontakt, oben zum Alu-Teil und unten zum dickeren Draht. An den Enden der Spule ist der Lackdraht abisoliert und darüber die Alu-Folie.

    - Aus was ist die Abdeckung der Sekundärspule gefertigt? Ist diese befestigt, oder liegt sie nur oben drauf? Wie wird der Toroid befestigt, oder liegt dieser nur auf?

    Antwort: Das ist ein Aluminium-Drehteil und sitzt Passgenau auf dem PVC-Rohr. In der Mitte ist ein Gewinde für den Toroid zum anschrauben.

    - Primärwicklung: Warum gegenläufige Wicklung? Wie hast du das denn gemacht? Ich dachte nur 2 Kupferringe die man zusammenbetreiben kann (bei dir sieht das nach 3 aus).

    Antwort: Es sind aber nur "zwei". Ich habe 3mm Kupferdraht mit 2 Windungen. An der Anschlussstelle sieht es nach drei aus. Jetzt wird die Mitte angezapft. Zum einen Ende haben wir Rechtsdrehung und zum anderen Linksdrehung.

    - Wie läuft der Wechsel bei der Primärwicklung ab, so das immer nur eine betrieben wird?

    Antwort: Es wird immer nur durch eine Primärspule Strom fließen. Das Geschieht im Gegentakt. Durch die unterschiedliche Drehrichtungen der Spule kehrt sich das Magnetfeld um und ist viel effektiver. Sonst erreicht man nur diesen Effekt mit zwei Spannungen (Plus Null Minus).

    - Was bringt die Höhenverstellbarkeit der Primärwicklung?

    Antwort: Damit wird der Wirkungsgrad eingestellt. Je höher, desto besser. Jedoch steigt mit der Höhe auch die Spannung an der Sekundärseite und es können Überschläge zur Primärspule entstehen. Deswegen ist eine Höhenverstellung sinnvoll. So einstellen damit keine Überschläge entstehen. Sitzt die Spule zu tief dann wird auch der Output abnehmen.

    Sorry für die vielen Fragen, bin aber durchweg äußerst begeistert gerade von dem Thema.

    Viele Grüße Manuel


  • Leon schrieb am 16.08.2011, 23.42 Uhr

    habe bei der bstellung c5 vergessen. aber in nem kosmos baukasten war einer mit.gleicher kao. aber nur 10v! ist das schlimm?

    Antwort: Ja!


  • Andrea schrieb am 16.08.2011, 22.29 Uhr

    Kannst du mal so eine Art Beschriftung des Layouts machen? Ich beiße mir an manchen Stellen die Zähne aus.

    Antwort: Das macht keinen Sinn, da es auf der Skori-Seite alles schon beschrieben ist. Das Layout auf meiner Seite ist 1:1 übernommen worden (mit kleinen Bauteilgrößen-Anpassungen).


  • Herbert schrieb am 13.08.2011, 20.39 Uhr

    Hi!
    Welchen Kondensator hast du für den dicken roten benutzt? Welches Rastermaß hat er? 15mm oder 22mm? Ist es der WIMA MKS-4-100 6.85 oder der mit 63V? Ich habe nämlich ausversehen den 100Ver bestellt. ich kann das nat. mit Drähten machen... hast du die Platine verändert? die seht anders aus als die von der Website.

    Antwort: Welchen Kondensator ich für C3 benutzt habe weiß ich nicht mehr. Das Rastermaß kannst du von meinem Layout ausmessen.
    Ja, die Platine (Layout) wurde von mir geändert um meine Bauteile unterbringen zu können.


  • Leon schrieb am 26.07.2011, 17.21 Uhr

    ich bin nicht alle leons. da gibts noch eienn


  • Leon schrieb am 24.07.2011, 20.26 Uhr

    Hi!
    Ich finde einen Kondi nicht hab ihn nur mit 100 V gefunden anstatt 63. ist das ok?

    Antwort: Ja, ist okay. Die Volt-Angabe bezieht sich auch die Höchstspannung welche der Kondensator verträgt.
    Langsam kommen mir Zweifel ob du das Ding bauen solltest!


  • Leon schrieb am 24.07.2011, 18.23 Uhr

    den timer gibt es mit dip 8 und noch was, was soll ich nehmen? ps: fasse mal die einträge vn mir zusammen

    Antwort: Nimm DIP8


  • Leon schrieb am 23.07.2011, 21.17 Uhr

    Hi!
    Für T4 hab ich nen 35A und nen 26A Mosfet gefunden! was solll ich nehmen? 26A damit die net durchgehen?

    Antwort: Das dürfte egal sein. Jedenfalls sollte ein Typ mit 26A ausreichen.


  • Herbert schrieb am 15.07.2011, 22.52 Uhr

    Auf der website kann och.nur as c und l4 dir spuoe.asrexhnen, aber ich will.andersrum! wenn ich ihre c und l werte eingebe kommt da auch.micht.ihre.resomamzfrequenz raus

    Anwtrt: Wilst.spuoe.asrexhnen.muxt.form.unställen.


  • Leon schrieb am 14.07.2011, 16.02 Uhr

    Hi! Ich habe vor die sachen auf der liste zu kaufen, aber ich finde teilweise nicht die widerstände

    Antwort: Widerstände findest du hier bei Reichelt.


  • Leon schrieb am 14.07.2011, 15.38 Uhr

    Könnte man nicht anstatt einer l4 und c4 einen drehko und ne einstellbare drossel nehmen oder gibts es keine drehdrosseln?

    Antwort: Drehkondensatoren gibt es üblicherweise nur im Picofarad-Bereich, ansonsten wäre der Drehko überdimensional groß. Verstellbare Spulen gibt es schon, solche die einen Ferritkern zum Einschrauben haben. Ich hatte auch anfänglich eine Spule selber gewickelt und, mit Hilfe eines Magneten, die Induktivität verändert. Jedoch war die Spule mit einem Durchmesser von 3cm ziemlich groß und ich konnte die Induktivität auch nicht messen. Also blieb es beim berechnen und dann muss man nehmen was man hat. Ein kurzer Test und alles war in Ordnung.


  • Herbert schrieb am 14.07.2011, 06.58 Uhr

    Wie kann man denn aus der Resonamzfequenz der spule die werte für c4 und l4 ausrechmen?

    Antwort: Berechnen kann man es anhand dieser Formel.


    Hier noch ein Link, dort können die Werte online berechnet werden.


  • Herbert schrieb am 13.07.2011, 21.42 Uhr

    ist die sekundär wicklung wirklich nur 210mm hoch? oder ist das nen tippfehler? die.sieht.nach 40-50cm aus...

    Antwort: 1400 Windungen x 0,15 Drahtdurchmesser ergeben 210mm Spulenlänge, das ist schon korrekt.


  • Rheinhard schrieb am 13.07.2011, 21.14 Uhr

    @Leon: Schoene einkaufsliste! @bis0uhr admin: wenn ich die spule 1:1 nachbaue kann doch c4 und l4 wie.bei.dir sein oder? wie is denn der rohrdurchmesser, wieviele wicklungen?

    Antwort: Richtig, bloß wird es dir nicht gelingen die Spule 1:1 nachzubauen. Die Werte für C4 und L4 sind stark vom Toroid abhängig. Wenn du kein Oszilloskop und Frequenzgenerator hast, um die Resonanzfrequenz der Spule herauszufinden, bleibt nur ein durchprobieren der Werte für C4 und L4. Als Richtwerte kannst du aber die Meinigen nehmen.
    Rohrdurchmesser und Anzahl der Wicklungen sind oben im Text beschrieben: D75mm und 1400Wdg


  • Leon schrieb am 13.07.2011, 16.44 Uhr

    Hier mal ne Art Einkaufsliste für alle die es bauen wollen:

    Link zu Liste

    Antwort: Danke für die Liste :-)


  • Leon schrieb am 13.07.2011, 16.38 Uhr

    Hallo! Habe eine günstige Zenerdiode dafür bei Conrad gefunden: Link

    is die brauchbar?

    Antwort: Ja, die ist in Ordnung. Man kann auch zwei Zenerdioden mit 24V in Reihe schalten, so habe ich es gemacht. Das Platinen-Layout ist dafür vorgesehen. Nimmt man nur eine Diode müssen die Löcher für die zweite gebrückt werden.


  • Andreas schrieb am 13.07.2011, 16.18 Uhr

    was fürn poti is das? wieviel watt? hatt ja 100kΩ...

    Antwort: Das ist ein ganz normales lineares Poti, ohne besondere Anforderungen in Bezug auf Leistung.


  • Leon schrieb am 13.07.2011, 16.10 Uhr

    Ich meinte nur, keine ahnung vom ätzen zu haben...
    manche bauteile auf dem schaltplan sind nur auf dieser komischen sprache beschrieben... was sind das für welche? (werte...)

    Z1: (Zenerdiode?
    T1,T2,T3: sind die mosfets, aber was bedeutet das bei dem T1,2,3?
    due sind da ja auch einzeln...

    Antwort: Das ist doch gut, wenn man keine Ahnung hat. Dann lernt man was dabei.
    Ein Chinese findet unsere Sprache bestimmt auch komisch und deine Schreibweise finde ich komisch.

    Also:
    Z1=Zenerdiode 47V
    T1 und T2 = N-Channel Power Mosfet
    T3 = PNP Power Transistor

    Und der mysteriöse Text hinter T1,T2,T3 "hütöbordán muszáj szigetelni" heißt: Kühlkörper müssen isoliert werden.
    Also im Klartext: Wenn du nur einen Kühlkörper für alle drei Transistoren nimmst, müssen diese isoliert aufgebracht werden um einen Kurzschluss zu vermeiden. Ich habe Glimmerscheiben und Kunststoff-Isolierbuchsen verwendet. Die gibt es passend zum TO-220 zu kaufen.


  • Andreas schrieb am 11.07.2011, 12.23 Uhr

    Welche Platine haben sie verwendet (Art. Numer bei Reichelt)? Und auf welche Art wurde sie geätzt? Mit Folie, Backpapier...?

    Antwort: Eine einfache Euro-Platine, EPCU 160X100 bei Reichelt und sie wurde mit Positiv-Folie belichtet, anschließend mit Eisen-III-Chlorid geätzt.


  • Leon schrieb am 10.07.2011, 19.49 Uhr

    Könnten sie auch eine Art einkaufsliste für Reichelt machen? Und: Uch habe nicht die Geräte/Krnntnisse, um eine Platine zu ätzen... Könten sue en paar dieser Platinen af ebay anbieten?.Oder einen Bausatz für den Driver...

    Antwort: Ich bin gerne bereit bei Problemen Hilfe zu leisten, jedoch begrenzt sich diese Hilfestellung auf wirkliche Probleme. Eine Liste abzuschreiben sehe ich nicht als ein Problem an.
    Du schreibst, dass dir Kenntnisse zur Elektronik fehlen. Dann würde ich auch nicht mit einer Teslaspule anfangen. Erstens ist es gefährlich und zweitens müssen einige Dinge beachtet werden (Abstimmung und Zusammenbau), damit ein Erfolg nicht ausbleibt.
    Bausätze und Platinen werde ich auch nicht anbieten, da mir schlichtweg die Zeit fehlt und ich mich lieber mit neuen Projekten beschäftige.


  • Mert schrieb am 13.06.2011, 21.32 Uhr

    Hallo,

    welche Abmesungen hat die geätzte Platine ? Ist die Größe des Layouts im Pdf File die richtige Größe ?

    Danke

    Antwort: Die Größe in der PDF-Datei ist maßstabsgetreu (90x70mm).


  • Ralf schrieb am 09.06.2011, 13.05 Uhr

    Super Seite!

    Ich brauch nur deine Hilfe den richtigen Schaltplan von der Seite rauszusuchen, bei dem ungarischen kann ich nicht entziffern welcher Schaltplan der stabilste ist.

    Gibt es auf der seite auch eine Teileliste?

    Ich komme da wirklich nicht zurecht.

    Danke dir.

    Antwort: Drei Beiträge weiter unten hatte ich es schon einmal erklärt.
    Welche Schaltung die stabilste ist kann ich nicht sagen. Ich habe die "Mini Tesla tekercs 3" verwendet und die ist verdammt stabil und sicher gegen Überschläge. Unter dem Schaltplan findest du auch eine Teileliste.


  • Lukas schrieb am 26.04.2011, 12.57 Uhr

    Danke für die schnelle Antwort :)

    Leider habe ich nochmals ein paar Fragen.
    1. Sind K1 und K2 Kippschalter oder so was ähnliches? (wäre froh um einen Link für die Bauteile)
    2. Ist ein Jumper eine Steckverbindung oder ein Elekronischesbauteil?
    3. Muss man beim wikeln des TR1 irgendetwas beachte, wie die Drat dicke und länge? (Hab so was noch nie gemacht)

    Vielen dank schon mal im Vorraus für die Antworten!

    LG Lukas

    Antwort: K1 und K2 könnten Kippschalter sein aber brauch es nicht. Drahtbrücken gehen auch.
    Jumper mit Stiftleiste

    Beim TR1 (den Trenntrafo) ist nichts besonderes zu beachten. Die Drahtstärke ist nicht so wichtig. Der Ferrit-Ringkern... was man so in alten PC-Netzteilen findet. Nur das Verhältnis der Windungen sollte passen (Hatte es zuvor auch noch nie gemacht).


  • Lukas schrieb am 25.04.2011, 11.28 Uhr

    Hy,
    Diese Teslaspule ist einfach Spitze!!! :D

    Nun will ich mir auch so eine bauen, da ich leider noch nicht so viel Erfahrung in diesem Thema habe, habe ich mal ne Frage zu den Bauteilen.
    1. Wie heissen K1und K2, damit ich sie bei Conrad bestellen. kann?
    2. Was ist Z1?

    Danke schon mal im Vorraus für die Antworten!

    LG Lukas

    Antwort: Also K1 & K2 sind Schalter. Es macht aber wenig Sinn die über Kabel nach draußen zu legen. Ich habe es so gemacht wie auf der Skori-Seite, einfach nur Jumper auf einer Stiftleiste. Mit diesen Schaltern wird grob die Taktfrequenz des NE555 eingestellt. Das heißt die Anzahl der Blitze pro Sekunde (Amplitudenmodulation). Die Feineinstellung erfolgt über das Potentiometer. Dadurch wird die effektive Strombelastung enorm beeinflusst, jedoch nicht die Länge der Blitze.

    Z1 steht für eine Zehnerdiode. Diese sollte ca. den Wert von 47Volt haben. Da es schwierig ist solch eine Diode zu bekommen, kann man auch zwei 24V Zehnerdioden in Reihe schalten. Damit kommt man auf 48Volt und das ist O.K. Das Ganze mit T3 stellt eine Schutzschaltung für T1 & T2 dar, damit diese nicht durch Spannungsspitzen zerstört werden können.


  • Fränk schrieb am 29.03.2011, 18.56 Uhr

    Respekt zu diesem sauberen Aufbau !
    Welche Schaltung der Drei auf der Seite hast du genommen?

    Den ersten ? --->

    http://skory.gylcomp.hu/tesla/kapcsrajz/12V_mini_tesla_tekercs_x.gif

    Grüße aus Franken

    Antwort: Nein, es ist die Schaltung von "Mini Tesla tekercs 3", da wo auch das Layout der Platine dabei ist. Dieses Layout habe ich ja auch übernommen und nur ein wenig an meine Bauteile angepasst.


  • Schnizel schrieb am 25.03.2011, 10.47 Uhr

    Auch haben will!
    Echt geil das Teil!
    WOW

    LG Schnizel.


  • Fabian schrieb am 22.03.2011, 18.02 Uhr

    Natürlich. Da hab ich mich wohl irgendwo ganz blöd vertan.
    Zählst du beim wickeln die Wicklungen? Oder machst du es am Restgewicht der Drahtrolle?
    Gibt es da einen Trick, ungefähr die richtige Anzahl zu treffen?

    LG Fabian

    Antwort: Ich messe einfach die Länge der Spule. Drahtstärke * Windungen = Länge
    also 0,15mm * 1400 = 210mm. Das reicht vollkommen.


  • Fabian schrieb am 20.03.2011, 12.40 Uhr

    Hallo,
    noch zwei weitere Fragen.
    Kann man die 33km CuL an einem Stück beziehen? Wenn ja, wo?
    Welchen Durchmesser hat bei dir die Primärspule?

    LG Fabian

    Antwort: Soviel brauch man gar nicht! Es sind doch nur 330m (pi*d*Windungen, 3,14*75mm*1400Wdg=329700mm das sind durch 1000 = 329,7m)
    und die gibt es schon am Stück z.B. hier: CUL 100/0,15. Da sind 609m drauf.
    Die Primärspule hat einen Durchmesser von ca. 86mm innen bei einer Drahtstärke von 3mm.


  • Fabian schrieb am 19.03.2011, 12.57 Uhr

    Hallo,
    richtig genial deine Tesla Spule!

    Ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken mir auch eine zu bauen. Deine System, ohne HV Trafo ist wohl nicht ganz so gefährlich und einfacher zu realisieren als andere. Brauch man bei deinem System nur den "Driver", die Spule an sich und eine 12V Stromversorgung?

    Hast du noch genauere Daten zu deiner Schaltung? Also einen Bestückungsplan für die Platine?

    LG Fabian

    Antwort: Richtig, es ist nicht Lebensgefährlich. Ja man braucht nur den "Driver" die Spule und eine Spannungsquelle. Einen Bestückungsplan findest du auf der Seite von wo ich den Schaltplan habe.
    (Mini Tesla tekercs 3)
    http://skory.gylcomp.hu/tesla/mini_tesla.html


  • Patrick schrieb am 05.11.2010, 11.09 Uhr

    Das is ne super idee das ding Audio mäßig zu modulieren.
    Die idee hatte ich aber auch schon. Hat dann leider dann nichts mehr mit dem Sound der Teslaspule zu tun.(Schließlich bin ich ja für Sparkssound!

    Meine bis jetzt beste Lösung für das Problem ist nen Micro-Controller zu programmieren der mir die Teslaspule 440mal in der Sekunde an und aus schaltet um ein A zu erzeugen.(Also so in etwa wenn ich alles richtig verstanden hab)
    Wichtig dabei ist, dass die Funken mit einer sehr hohen Frequenz bzw. Blitzrate ihr bestes geben.

    Verbesser mich bitte, wenn ich da falsch liegen sollte.(schließlich bau ich hin und wieder Audio-Verstärker und keine Teslaspulen.)
    Ich werd mich da aber noch nen bissal dahinter setzen müssen weil ich denke, dass das Problem irgendwie einfach zu lösen is.

    Kommentar: Also wie fang ich an? Diese Spule schwingt bei 235KHz in Resonanz, dass heißt nur in dieser Frequenz. Erst dadurch ist es möglich so hohe Spannungen zu erzeugen.
    Nimm als Beispiel eine Stimmgabel, auch diese schwingt in einer (duch die Bauform bestimmt) vorgegebenen Frequenz. Diese zu modulieren ist wohl kaum möglich.
    Würde man eine andere Frequenz auferzwingen verliert man den Effekt der Resonanzverstärkung und es entstehen keine Funken.
    Bei dieser Schaltung bestimmt die Tesla-Spule die Resonanzfrequenz und die Elektronik stellt sich darauf ein. Bei jedem Amplitudenanstieg wird die Primärspule "angefeuert". Somit bekommt die Sekundärspule einen erneuten Anstoß zum richtigen Zeitpunkt. Genau wie bei einer Schaukel die immer wieder angestoßen wird um ihre max. Höhe zu erreichen.
    Da die Anfeuerung der Primärspule kurzzeitig viel Strom benötigt und dieser schwer von einem Netzteil oder Batterie bereitgestellt werden kann, beziehen wir es aus den "Speicherkondensatoren" C1 und C2. Deswegen auch die LowESR-Typen. Diese müssen aber auch geladen werden. Jetzt kommt der "Interrupt". Der Timer555 unterbricht das Anstoßen in Resonanzfrequenz damit die Kondensatoren sich aufladen können. Nun haben wir eine Amplitudenmodulation.
    Das Thema ist viel zu komplex um es hier genau zu erklären. Wenn du Musik mit einer Tesla-Spule machen möchtest empfehle ich dir das Forum von Mosfetkiller.
    Mit dieser Schaltung ist es nicht möglich Musik zu machen, bis auf eventuell altes Commodore gepiepse (geknattere).

    Auch den Versuch, einen Mikrocontroller mit einer Tesla-Spule zu paaren, finde ich sehr exotisch. Ich hatte mal einen Timer mit Mikrocontroller für eine Leuchtstoffröhre gebaut. Das Zünden dieser Röhre hat ausgereicht um den Controller zu verwirren :-)


  • Patrick schrieb am 05.11.2010, 00.57 Uhr

    Hai
    Erstmal dankö für deine Antwort. Ich hab mir's schon so gedacht gehabt (ist nen bisschen dumm vom Entwickler der Schaltung erklärt außerdem versteh ich 0 Ungarisch XD ) .
    Folgendes, Ich überleg mir die ganze Zeit das Teil zum singen zu bringen.=> heißt das Ding per Midi zu steuern.(damit's töne erzeugt.) Man soll ja auch was sinnvolles mit so ner Tesla-spule anfangen ;)
    Wenn du ne sinnvolle idee hast um in die Modulation einzugreifen lass es mich wissen.


    LG Patrick

    Antwort: Die Idee hatte ich auch schon. Wenn man am Poti dreht kann man die Frequenz einstellen. Von ca. 3 Blitzen in der Sekunde bis .... keine Ahnung (schwer zu schätzen). Jedenfalls steigt der Strom enorm an bei "hohen" Frequenzen, so das er über die gesicherten 5A steigt. Also sollte man es nicht zu weit treiben.
    Es gibt ja reichlich Schaltungen im Netz die sowas bewerkstelligen. Mit dieser Schaltung ist man etwas eingeschränkt. Ich würde einfach an Stelle des Potentiometers ein Transistor einbauen und den mit Musik befeuern. Jedoch über ein Tiefpass, damit keine hohen Frequenzen duchkommen. Das Ergebnis wird wohl nicht berauschend sein, dennoch lustig :-) Zumindest genauso lustig wie ungarisch lesen :-)


  • tommy schrieb am 04.11.2010, 22.23 Uhr

    hi!

    wahnsinn! ich frage mich wie du allein auf diese ideen kommst!!!
    naja. jedenfalls hab ich mir überlegt dieses geile teil nachzubauen. war heut schon mal bei conrad u hab mich nach den teilen erkundigt. gekauft hab ich noch nix, da noch ein paar fragen offen sind.

    1. wo bekomme ich den 2:1 übertrager her? conrad hatte nur nen 3:1. wüsstest du da ne website?

    2. gibts die kombination C4 & L4 schon fertig zu kaufen? wo?

    grüße
    tom

    Antwort: Der Übertrager ist selber gewickelt. Einfach so ein Ferrit-Ring, irgendwo ausgeschlachtet, und dann bewickelt. Solche Ringekerne gibt es auch zu kaufen z.b. Conrad.
    Die C4 & L4 Kombination gibt es nur einzeln zu kaufen. Die genauen Werte müssen bestimmt werden (siehe einen Beitrag weiter unten). Bleiben wir bei Conrad, Drossel als L4 (Link). Da sollte man gleich verschiedene Werte Kaufen (zum Probieren) und natürlich Kondensatoren als C4. Bei mir waren es L4=33µH und C4=10nF bzw. 20nF für 335KHz und 235KHz mit Topload.


  • Thomas schrieb am 03.11.2010, 01.12 Uhr

    Erst einmal Respekt für ihre tolle Teslaspule ( Meisterklasse).

    Nun eine technische Frage: wozu dient der Jumper K1 und ich vermisse auf ihrem Bild die Spule C4 bzw L4.
    Wird der Kondensator und die Spule L4 und C4 einfach nur zugeschaltet oder kann man man sie weglassen.

    Ich wäre ihnen sehr dankbar wenn sie mir nähere Angaben machen könnten.

    mfg

    Thomas

    Antwort: Mit dem Jumper stellt man die Taktung der Spule ein. Besser gesagt den groben Bereich. Die Feineinstellung übernimmt das Potentiometer. Es handelt sich hierbei um eine Art Amplitudenmodulation. Die Kondensatoren C1 u. C2 sollen schließlich in den "Pausen" geladen werden.

    Spule und Kondensator C4 u. L4 sind sehr wichtig, ohne diese passiert nichts. Sie stellen einen Schwingkreis dar, der auf die Sekundärspule abgestimmt sein muss.
    Vorgehensweise:
    Die Sekundärspule an einen Frequenzgenerator anschließen (heiße Ende vom Generator an das untere Ende der Spule).
    Die Spule sollte frei stehen und mit nichts anderen Verbunden sein. Auch möglichtst kein Metall in der Nähe der Spule. Dann ein Stück Draht (ca. 10cm) an ein Oszilloskop anschließen und senkrecht in die Nähe der Spule (auch ca. 10cm) bringen. Die Massen von Oszilloskop und Frequenzgenerator verbinden. Jetzt die Frequenz vom Generator langsam erhöhen und dabei das Oszilloskop beobachten. Bei einer bestimmten Frequenz sollte sich nun ein Amplituden-Maximum einstellen. Die ist die Resonanzfrequenz der Spule. Nun kann man die Werte für den Resonanzkreis C4 und L4 berechnen, dieser sollte genau dieser ermittelten Frequenz entsprechen.

    Bei mir sieht man nur die Spule auf der Platine (Drossel in der Bauform eines Widerstandes). Der Kondensator ist unter der Platine gelötet. Außerdem habe ich zwei Kondensatoren. Einen festen und einen den ich über einen seitlichen Schalter parallel dazu schalten kann. Damit ist es möglich mit zwei verschiedenen Frequenzen die Spule anzusteuern. Dies ist notwendig weil ich die Spule mit und ohne Toroid (Topload) betreiben wollte. Um die Frequenz mit Toroid herauszufinden einfach den selben Messvorgang wie oben beschrieben mit montierten Toroid durchführen.


  • Patrick schrieb am 02.11.2010, 15.49 Uhr

    Hai ich hab mal ne Frage?

    Was für ein Bauteil ist C4, L4 auf der Seite die du verlinkt hast (wo du den Schaltplan her hast)

    LG PAtrick

    Antwort: Also C4 ist ein Kondensator und L4 eine Spule. Die genauen Werte müssen ermittelt werden (siehe den Beitrag eins weiter oben).


  • Tom schrieb am 05.10.2010, 14.52 Uhr

    Hallo,

    die Teslaspule ist einfach genial :)
    Ich würde mir gerne auch eine bauen, aber mir fehlt die geätzte Platine und ich habe keine Ahnung von wo ich solch eine beziehen könnte???

    Danke schonmal im Voraus!

    Lg Tom

    Antwort: Das ist schwierig! Es gibt mehrere Möglichkeiten Platinen selber herzustellen. Jedoch hat jede Methode seine tücken. Die besten Ergebnisse erziehlt mal wohl, mit der Belichtung einer Platine (Ausdruck auf transparenter Folie; UV-Belichtung der mit Photolack beschichteten Platine; entwickeln und schließlich ätzen).
    Was ich im Netz gefunden habe: CTC-LABS
    Dort soll eine Platine nur 10-15 Euros kosten.


  • Ralf schrieb am 24.09.2010, 01.49 Uhr

    Tolle Sache,
    aber bevor ich anfange mir auch so'n Ding zu bauen hätte ich gerne gewußt, ob Du Nachbarn hast und ob die z.B. auch alle noch Fernsehen gucken können, wenn Du deine Experimente machst. Oder hast Du lieber nicht gefragt?

    Ich hoffe wir sehen hier noch viel von Dir.

    Grüße

    Antwort: Ich habe nicht gefragt, weil es sowieso keiner versteht.
    Außerdem finden die Experimente im hermetisch abgeriegelten Keller statt ;-) Dennoch bekam ich einen Anruf von meiner Frau aus dem Erdgeschoß, ich solle doch erst weitermachen wenn sie ins Bett ginge, weil Fernsehen unmöglich war!
    Also Experimente nur noch nach0uhr :-)


  • felixh schrieb am 15.09.2010, 18.55 Uhr

    Respekt! Der Trafo sieht wirklich toll aus ;)

    Mich würde interessieren woraus du den Topload gefertigt hast? Mein erster Gedanke war Alufolie, aber der ist so perfekt glatt...

    Antwort: Der Topload ist wohl immer die größte Herausforderung. Bei mir wurden vier 90 Grad Edelstahlrohrbögen Durchmesser 70mm zusammengeschweißt. Anschließend verschliffen und sandgestrahlt. Schau doch mal bei Ebay unter "Rohrbogen", dort wirst du fündig. Dann brauchst nur noch einen guten Schweißer!


  • Saxonia schrieb am 07.09.2010, 12.17 Uhr

    Hallo,

    bitte verrate mir, wie der Soundtrack zu deinem sstc video heisst, ich bekomm das lied nicht mehr aus dem kopf! tunatic weiss auch keinen rat.

    Danke schonmal im Vorraus!

    Viele Grüße aus Dresden

    Antwort: Alexander Blu - Electro maniac


  • Diesner schrieb am 30.08.2010, 21.11 Uhr

    WOW! Der gesamte Aufbau sieht einfach nur zum Anbeißen aus.

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    Telefon

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    Stand 21.11.2011

    bis0uhr@gmx.at